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Menschen ohne Arbeit

Moderator: Wer ist der nächste? Die Bankangestellte, der Mechaniker, der Leiter? Die ständige Angst um die Arbeitsplätze geht nicht vorbei. Die Unternehmen brauchen immer weniger Menschen. Viele Menschen verlieren ihre Jobs. Die Rezession zwingt die Unternehmen, ihre Kosten zu drücken. Was wird aus einer Gesellschaft, die immer mehr Menschen aus der Arbeitswelt abschiebt?

Büroangestellte: Die Arbeit ist heute zu einem Gut geworden, um das die Menschen bangen. Was bleibt uns, wenn wir nicht mehr arbeiten können?

Unternehmer: Sie müssen daran denken, daü viele deutsche Produkte wie Autos und Maschinen, Chemikalien und Stahl nicht mehr international bewerbsfähig sind. Der Vereinigungsboom deckte die Schwächen vorübergehend zu. Er schaffte wegen der zusätzlichen Nachfrage sogar neue Arbeitsplätze im Westen.

Arbeiter: Und gleichzeitig entläüt jedes deutsche Groüunternehmen Tausende von Menschen.

Moderator: Etwa 850 000 Jobs gingen im vergangenen Jahr verloren. Und Besserung ist nicht in Sicht.

Soziologe: Kein Wunder, daü die Deutschen derzeit nichts so sehr beschäftigt wie die Angst um den Arbeitsplatz. Zu Recht: Arbeitslosigkeit ist nicht nur eine Gefahr für ältere oder weniger qualifizierte Arbeitnehmer - jetzt kann es jeden treffen.

Büroangestellte: Wir stellen uns wirklich jeden Tag die Frage: Wer ist der nächste? Meine Freundin oder ich?

Soziologe: Nicht einmal eine hervorragende Qualifikation kann die Beschäftigten vor dem Schlimmsten bewahren.

Unternehmer: Wie sehr sich der Arbeitsmarkt gewandelt hat, können wir jeden Tag erfahren. Viele der neuen hochqualifizierten Arbeitslosen werden nie eine gute Position erreichen.

Moderator: Es stimmt. Jeder zehnte Akademiker arbeitet in Deutschland als Bürokraft, Verkäufer oder Arbeiter. Doch auch solche Arbeitsplätze fehlen.

Soziologe: Die Entlassung von Menschen aus dem Arbeitsleben wird die gesamte Gesellschaft verändern.

Politiker: Doch nun beginnen sich, unter dem Druck der Krise, neue Einsichten durchzusetzen. Arbeitsplätze auf mehr Arbeitnehmer zu verteilen, kann sinnvoll sein, wenn es die Arbeit nicht zu sehr verteuert.

Arbeiter: Wir waren von Entlassung bedroht. Jetzt werden wir in unserer Firma 20 Prozent weniger arbeiten und 10 Prozent weniger Lohn bekommen. So können wir unsere Arbeitsplätze behalten.

Politiker: Ein Modell für die gesamte Wirtschaft ist diese Lösung nicht. Aber sie zeigt, daü auch ungewöhnliche Ideen Erfolg haben können. Die Arbeit soll heute flexibler verteilt werden, im Dienstleistungsgewerbe sollen mehr Menschen Beschäftigung finden.

Unternehmer: Doch die Arbeitslosenrate wird weiter steigen, wen deutsche Unternehmen international nicht wettbewerbsfähig bleiben.

Angestellte: Wo sollen wir also neue Arbeitsplätze suchen?

Moderator: Nur wenige Branchen werden in naher Zukunft Arbeitsplätze schaffen: die Telekommunikation, die Medien und die Biotechnologie.

Unternehmer: Die Menschen müssen vor allem lernen. Schon heute haben Ungelernte auf dem Arbeitsmarkt keine Chance. Jeder zweite Langzeitarbeitslose hat keine Ausbildung.

Soziologe: Wer Arbeit hat, der zeigt, daü er "etwas geworden" ist. Er verdient Geld und kann sich Dinge leisten, die wichtig fürs Prestige sind. Arbeit vermittelt Chancen und Erfolg. Der Job sichert Kontakte und Gesprächsstoff.

Arbeiter: Es sind vielleicht Banalitäten. Aber wenn man keine Arbeit hat, fragen die Nachbarn: Na, wie lange dauert denn der Urlaub noch?

Soziologe: Diese Situation zerstört das Selbstbewuütsein. Alkohol, Scheidung, Schulden, Obdachlosigkeit - die nächsten Schritte sind nicht weit.

Angestellte: Die deutschen Arbeitgeber sind keine, die den Leuten Chancen geben. Die Personalchefs wollen jedes Risiko meiden: sie suchen den 25jährigen, der gesund, leistungsbereit, flexibel und schuldenfrei ist.

Unternehmer: Und dazu müssen sich die Leute ständig fortbilden.

Angestellte: Im Bekanntenkreis ist meine Schwester die einzige ohne Job. Die anderen reden von der Arbeit und von ihren Reisen. Meine Schwester bleibt stumm. Sie kann sich mit 1200 Mark Sozialhilfe nicht viel leisten.

Soziologe: Die Arbeitslosigkeit verändert die Menschen. Es entstehen zwei Welten, die sich immer weiter voneinander entfernen. Die Gesellschaft kann damit leben.

Moderator: Kann sie wirklich?

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