MATERIAŁY VIDEO

Materiały interaktywne do ćwiczeń z magazynu DEUTSCH AKTUELL
Materiały interaktywne do ćwiczeń z magazynu 
							DEUTSCH AKTUELL

NEWSLETTER

serwisu deutsch.edu.pl
DOWIEDZ SIĘ WIĘCEJ

REKLAMA

Wydawnictwo Wagros Wirtschaftsdeutsch.pl - język niemiecki w biznesie Alumniportal

Besuch in Indien: Von der Leyen macht sich für deutsche Waffen stark

Ursula von der Leyen ist auf einem Werbefeldzug für deutsche Rüstungsgüter: In Indien trommelt die Verteidigungsministerin für den Verkauf von sechs U-Booten - und den Eurofighter.
 
Überraschend deutlich hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch in Neu-Delhi für deutsche Rüstungsexporte nach Indien geworben. Nach einem Gespräch mit ihrem Amtskollegen Manohar Parrikar sagte die CDU-Politikerin, sie habe sich sowohl für den weiterhin möglichen Verkauf von Eurofighter-Kampfjets als auch die Lieferung von deutschen U-Booten stark gemacht.
 
"Ich wollte deutlich signalisieren, dass es von der Bundesregierung Unterstützung geben wird", sagte von der Leyen. Die Ministerin sprach davon, "dass es ein indisches Interesse gibt an einer Industriekooperation für einen U-Boot-Bau". Mit der expliziten Unterstützung wird klar, dass sich Berlin nicht nur hinter den Kulissen für den Export von Rüstungstechnologie einsetzt.
 
Es laufen offenbar schon Gespräche über den Kauf von sechs kleineren U-Booten im Gesamtwert von bis zu 11 Milliarden Dollar. Der Hersteller Thyssen Krupp Marine Systems hat weltweit einen guten Ruf, die U-Boote werden in der Kieler Werft HDW gefertigt. Aus Delegationskreisen war zu hören, dass es Kontakte zwischen Indien und Thyssen Krupp gibt, diese seien aber noch am Anfang.
 
Rüstungsdeals mit Indien sind seit Jahren begehrt, aber auch kompliziert. Denn die Inder wollen die U-Boote zum Teil selber anfertigen und bestehen deswegen darauf, dass wichtige Technologien dafür auch nach Indien ausgeführt werden. Mit der sogenannten "Buy and Make"-Strategie will Neu-Delhi selber Kompetenzen schaffen. Dazu sollen die Ausländer auch Inder für die Wartung der Technik ausbilden.
 
Bisher zeigen sich die Anbieter auf dem internationalen Rüstungsmarkt zurückhaltend bei einem Technologie-Transfer. Die Entwicklung von High-Tech-Komponenten wie dem fast lautlosen Brennstoffzellen-Antrieb für die U-Boote hat viel Geld gekostet. Andererseits kann kaum ein Rüstungsunternehmen Indien vernachlässigen. Denn während in Europa die Budgets immer kleiner werden, pumpt die Regierung in Neu-Delhi Milliarden in die Streitkräfte.
 
Das letzte Wort hat Indiens Premier
Wie chaotisch aber die Verhandlungen laufen können, zeigte sich am Eurofighter, dem Vorzeigeprodukt des europäischen Rüstungsriesen Airbus Defence & Space. Seit Jahren ringen das Konsortium und der französische Hersteller des "Rafale"-Jets um einen Großauftrag der indischen Luftwaffe, die ursprünglich 126 Flieger kaufen wollte. Der Deal gilt als einer der größten in der Sparte überhaupt, es geht um zig Milliarden Euro.
 
Doch die Inder machten es den Anbietern nicht leicht. Jahrelang führten sie Gespräche mit beiden Herstellern. Zuletzt sah es so aus, als ob die Franzosen die Nase vorn hätten, allerdings wurden stets nur Vorverträge unterschrieben. Indiens Premier Narendra Modi kündigte dann kürzlich auf seiner Europareise an, nur 36 "Rafale"-Jets haben zu wollen. Die Abwicklung des Deal sollten die Regierungen direkt übernehmen.
 
Bis heute ist unklar, wie die Verhandlungen ausgehen. Insider spekulieren, Indien habe mit dem Kauf der kleineren "Rafale"-Flotte womöglich die Tür für den Eurofighter wieder aufgestoßen. Berlin hatte hinter den Kulissen für einen Deal geworben - und vorgerechnet, dass das Angebot aus Paris nur billiger war, weil es Wartung und Modernisierung über die Lebenszeit der Jets nicht einschloss.
 
Von der Leyen war nicht das erste deutsche Kabinettsmitglied, das in Dehli auf Werbetour ging. Im Februar 2011 flog der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg eigens zur Unterstützung eines möglichen Eurofighter-Deals ein, er war damals explizit im Auftrag der Regierung unterwegs. Ähnliche Missionen unternahm auch Nachfolger Thomas de Maizière, Außenminister Steinmeier sprach das Thema im vergangenen Herbst in Indien ebenfalls an.
 
Große Hoffnung auf einen Abschluss wollte von der Leyen aber nicht verbreiten. Sie habe ihrem Kollegen "das Interesse der Eurofighter-Nationen" nahegebracht, sagte sie zurückhaltend. Man könne also im Gespräch bleiben, wenn Indien das wünsche. Ob die Werbung genutzt hat, wollte sie nicht bewerten. Ihre Nachricht sei aber zumindest "positiv aufgenommen" worden.
Das letzte Wort über Waffen-Deals hat in Indien ohnehin Premier Modi. Ihn trifft von der Leyen am Mittwoch. Dann fliegt sie weiter nach Mumbai.
 
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes hieß es, Indiens Premier Modi kündigte an, nur 23 "Rafale"-Jets haben zu wollen. Tatsächlich handelt es sich um 36 Jets. Wir haben die Zahl korrigiert und bitten, den Fehler zu entschuldigen.
www.spiegel.de
 
der Werbefeldzug – kampania reklamowa
das Rüstungsgut – towar przemysłu zbrojeniowego
trommeln – bębnić
werben für etw. – coś reklamować
der Verkauf – sprzedaż
die Bundesregierung – rząd federalny
die Unterstützung – wsparcie
einen guten Ruf haben – mieć dobrą opinię
begehrt – pożądany, poszukiwany
anfertigen – wykonywać
bestehen auf etw. – upierać się na coś
die Wartung – konserwacja
das Rüstungsunternehmen – przedsiębiorstwo zbrojeniowe
vernachlässigen – zaniedbywać
die Streitkräfte – siły zbrojne
die Verhandlung – pertraktacje, negocjacje
das Vorzeigeprodukt – produkt wzorcowy
die Sparte – tu: branża
der Anbieter – tu: oferent
die Abwicklung – realizacja, załatwianie
der Verteidigungsminister – minister obrony
der Außenminister – minister spraw zagranicznych
bewerten - oceniać
Rückkehr

Chcesz wiedzieć więcej
o BUSINESS ENGLISH Magazine Kliknij...

Magazyn do nauki języka angielskiego biznesowego

Czy znasz magazyn
ENGLISH MATTERS? Kliknij...

Magazyn do nauki języka angielskiego

Poznaj
FRANCAIS PRESENT Kliknij...

Magazyn do nauki języka francuskiego

Do hiszpańskiego:
ESPANOL? SI, GRACIAS Kliknij...

Magazyn do nauki języka hiszpańskiego

Już w sprzedaży
OSTANOWKA: ROSSIJA Kliknij...

Nowy magazyn do nauki języka rosyjskiego

Repetytorium maturalne
Poziom podstawowy

Repetytorium maturalne
Poziom podstawowy