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Fehlplanung der Bundeswehr: Deutschland drohen Lücken bei der Luftrettung

Das Planungschaos bei der Bundeswehr könnte zu Einschränkungen bei der zivilen Luftrettung in Deutschland führen. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will das Verteidigungsministerium die altersschwachen Bundeswehr-Rettungshubschrauber vom Typ Bell UH-1D wesentlich länger als geplant fliegen lassen. Denn der Einkauf von modernen Helikoptern ist vorläufig gescheitert. Die Modernisierung der gesamten Luftrettung gerät damit ins Stocken.
 
Da die Bundeswehr seit einigen Jahren wesentliche Teile der zivilen Luftrettung, zum Beispiel bei Autounfällen, übernimmt, wird diese Aufgabe durch die Panne und den längeren Einsatz der überalterten Hubschrauber möglicherweise ähnlich wie bei der Seenotrettung beeinträchtigt. Für Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist der Vorgang zudem ein weiterer Beleg, dass das Beschaffungschaos in ihrem Haus noch keineswegs beseitigt ist.
 
Das neue Problem beim Einkauf von moderner Ausrüstung ist der Ministeriumsspitze seit einigen Tagen bekannt. In einer Vorlage an Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder warnten Militärs bereits Anfang Oktober, dass für die "Search and Rescue"-Aufgaben (SAR) des Heeres ein Vertragsabschluss über dringend benötigte neue Rettungshelikopter "voraussichtlich erst im ersten Halbjahr 2017" und damit wesentlich später als geplant möglich sei.
"Irritierend und frustrierend"
 
Im Ministerium sorgte die Vorlage für helle Aufregung. In roter Schrift vermerkte Staatssekretärin Suder auf dem Papier, die Informationen seien "irritierend und zugleich frustrierend", zudem beschwerte sie sich, erst so spät über die Fehlplanung informiert worden zu sein. Suder mahnte an, die Planungen noch einmal genau zu prüfen".
 
Ursprünglich sollte das Heer, das für die SAR-Rettungseinsätze über Land zuständig ist, schon recht bald Ersatz für die extrem veralteten Bell-Modelle bekommen. Diese sind vor allem aus dem Vietnam-Einsatz der US-Army bekannt und bei der Bundeswehr seit Ende der Sechzigerjahre in Betrieb. Da man eine aufwendige Ausschreibung umgehen wollte, sollten für die SAR-Flotte Helikoptermodelle eingekauft werden, die bereits bei der Bundeswehr im Einsatz sind. So wollte man Zeit sparen.
 
Der Plan, von Beginn an als "extrem risikobehaftet" eingestuft, ging jedoch nicht auf. Denn die angedachten Rettungshelis - konkret ging es um einen spezielles Eurocopter-Modell - sind keineswegs baugleich mit den anderen eingesetzten Hubschraubern des Heeres. Laut der Vorlage an die Ministeriumsspitze müsse man nun doch eine europaweite Ausschreibung starten. Dies führe zu einem "gestreckten Zeitablauf".
 
Bell UH-1D - zuverlässig aber extrem reparaturanfällig
 
Hinter dem Bürokraten-Deutsch verbirgt sich eine recht lange Zeitspanne. Die "substantielle Lücke" bei der Luftrettung, so das Papier, werde durch die falsche Planung mindestens 11 bis 19 Monate andauern. Bis dahin müssten die Bell-Hubschrauber weiterfliegen, die wegen ihres Alters als extrem wartungsanfällig gelten. Insider rechnen schon jetzt mit horrenden Wartungskosten, wenn der Uralt-Flieger noch zwei Jahre länger als bisher geplant abheben soll.
 
das Planungschaos – chaos w planowaniu 
die Einschränkung – ograniczenie
das Verteidigungsministerium – Ministerstwo Obrony
der Rettungshubschrauber – helikopter ratowniczy
der Einkauf – kupno
die Panne – uszkodzenie, awaria
die Ausrüstung – wyposażenie
die Ministeriumsspitze – tu: kierownictwo Ministerstwa
die Aufregung – wzburzenie
Ersatz bekommen – dostać zastępstwo
risikobehaftet – obciążony ryzykiem
das Heer – armia
reparaturanfällig – wymagający ciągłych napraw
die Zeitspanne – okres czasu
die Wartungskosten – koszty konserwacji, utrzymania
Rückkehr

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