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Kneipen haben das Rauchverbot überlebt

Das Rauchverbot in Gaststätten sorgte 2007 für einen großen Aufschrei in der Branche. Heute wird das Gesetz von den Bundesländern mehr oder weniger strikt gehandhabt - und die meisten Kneipen haben sich arrangiert.
 
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Kaum ein Thema spaltet die Gemüter der Deutschen so sehr wie das Rauchen. Jeder hat eine Meinung dazu - denn fast jeder ist betroffen, sobald er am sozialen Leben teilhaben will.
Besonders hoch kochte die Stimmung vor bald zehn Jahren. Im Juli 2007 beschloss die damalige Bundesregierung ein neues Nichtraucherschutzgesetz. Darin hielt sie die Bundesländer an, Regeln für das Rauchen in Kneipen aufzustellen. Der Aufschrei in der Branche war riesig. "Viele befürchteten, dass ein Verbot vor allem den kleinen Eckkneipen den Rest geben werde", erinnert sich Christopher Lück, Sprecher des Gaststättenverbands Dehoga.
 
Inzwischen haben alle Bundesländer ein mehr oder weniger striktes Rauchverbot in Kneipen umgesetzt. Doch was hat das Gesetz bewirkt? Zunächst einmal stiftete es Verwirrung. "Damals hat die Tabakindustrie durchgesetzt, dass die konkrete Ausgestaltung den Ländern überlassen wird", sagt Siegfried Ermer. Er ist Bundesvorsitzender des Vereins Pro Rauchfrei, einer der größten Nichtraucher-Initiativen in Deutschland. Diese föderalistische Hintertür habe dazu geführt, dass das Rauchverbot in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich gehandhabt werde.
"Am konsequentesten haben es Nordrhein-Westfalen, Bayern und das Saarland umgesetzt", erklärt Ermer. Tatsächlich herrscht dort in allen Gaststätten und Kneipen absolutes Rauchverbot - auch in den kleinen Eckkneipen. Wer am Wochenende durch die Düsseldorfer Altstadt läuft, sieht vor jeder Bar die Rauchergruppen stehen.
 
Aus Sorge davor, dass die kleinen Eckkneipen noch schneller verschwinden als ohnehin schon, hat der niedersächsische Gesetzgeber Einrichtungen mit einer Größe von weniger als 75 Quadratmetern vom Rauchverbot ausgenommen. Die Auflagen: Zutritt ab 18 Jahren und kein Essensangebot. Für die Kontrollen sind die Kommunen zuständig.
 
Aufgehalten wurde das Kneipensterben durch solche Ausnahmen indes nirgendwo. Laut den aktuellsten Daten des Dehoga ist die Zahl der Schankwirtschaften zwischen 2008 und 2014 deutschlandweit um mehr als 7000 auf rund 32.000 gesunken.
 
"Das Rauchverbot ist dafür nur ein Grund von vielen", schränkt Dehoga-Sprecher Christopher Lück ein. Viele Kneipen hätten zunächst Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, sagt Lück. Beziffern ließen sich die Verluste allerdings nicht. Wirtschaftlich habe sich die Lage wieder entspannt. "Die Eckkneipe stirbt auch deshalb, weil das kommunikative Element bei den jungen Leuten nicht mehr eine so wichtige Rolle spielt wie früher. Die wollen Entertainment, die wollen Lifestyle." Die Zahl der Bars stieg im selben Zeitraum um mehr als 200 auf deutschlandweit knapp 2000.
 
Pro-Rauchfrei-Chef Ermer ist sich sicher: "Ein Großteil der Raucher, mit denen ich spreche, hält das Verbot für gut, weil sie dadurch weniger rauchen." Seine Aussage wird gestützt von einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums.
 
Quelle: spiegel.de
 
das Rauchverbot – zakaz palenia
die Gaststätte, -n – restauracja, zakład gastronomiczny
für einen großen Aufschrei sorgen tu: przyczyniać się do powstania społecznego sprzeciwu
das Gesetz – ustawa
[Gesetz] strikt handhaben – ściśle stosować [ustawę]
sich arrangieren – dogadać się
die Gemüter spalten tu: prowadzić do podziału społeczeństwa
betroffen – dotknięty
am sozialen Leben teilhaben – mieć udział w życiu społecznym
Besonders hoch kochte die Stimmung vor bald zehn Jahren. – Emocje sięgnęły zenitu przed niespełna dziesięcioma laty.
ein neues Nichtraucherschutzgesetz beschließen – uchwalać nową ustawę o ochronie osób niepalących
die damalige Bundesregierung – ówczesny Rząd Federalny
anhalten – tu: pouczać
Regeln aufstellen – ustalać/opracowywać reguły
riesig – ogromny
etw. befürchten – obawiać się czegoś
den kleinen Eckkneipen den Rest geben – pot. dobijać narożne knajpy
der Sprecher – rzecznik
umsetzen – realizować
bewirken – powodować
Verwirrung stiften – spowodować zamieszanie
durchsetzen – przeforsować
die Ausgestaltung – zasady, wytyczne
jdm. etw. überlassen – pozostawiać komuś coś
der Bundesvorsitzende – przewodniczący Bundestagu
der Verein – stowarzyszenie
föderalistisch – federacyjny
die Hintertür – pot. otwarta furtka
zu etw. führen – prowadzić do czegoś, przyczyniać się do czegoś
herrschen – panować
Aus Sorge davor, dass... – Z obawy przed, że...
verschwinden – znikać
der Gesetzgeber – ustawodawca
die Einrichtung, -en – instytucja
vom Rauchverbot ausgenommen werden – zostać wykluczonym z zakazu palenia
die Auflage, -n – zobowiązanie
Zutritt ab 18 – wstęp od lat 18
das Essensangebot – oferta kulinarna
für etw. zuständig sein – być za coś odpowiedzialnym
das Kneipensterben – pot. wymieranie knajp
die Schankwirtschaft, -en – przest. szynk, karczma
deutschlandweit – obejmujący całe Niemcy, w całych Niemczech
einschränken – ograniczać
die Umsatzeinbuße, -n – strata w obrotach
etw. hinnehmen – godzić się na coś, znosić coś
Beziffern ließen sich die Verluste allerdings nicht. – Straty nie dają się jednak oszacować.
Wirtschaftlich habe sich die Lage wieder entspannt. – Pod względem gospodarczym, sytuacja znowu się uspokoiła.
das Verbot für gut halten – uważać zakaz za coś dobrego
jdn. stützen – wspierać kogoś, zapewniać komuś oparcie
die Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums – diagnoza niemieckiego centrum zajmującego się prowadzeniem badań nad rakiem
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