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"Es fallen jede Woche rund eine Million Unterrichtsstunden aus"

Laut dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes fällt viel mehr Unterricht aus, als offiziell bekannt ist. Das Problem werde von den Bundesländern verschleiert.

 
Mehr:
ZEIT ONLINE: Laut den offiziellen Statistiken der Kultusministerien fallen an den Schulen nur rund zwei Prozent des Unterrichts aus. Glauben Sie das?
 
Heinz-Peter Meidinger: Nein, ich gehe davon aus, dass es eher acht Prozent sind. Anders ausgedrückt: In Deutschland fällt jede Woche rund eine Million Unterrichtsstunden aus.
 
ZEIT ONLINE: Wie kommen Sie auf diese gewaltige Zahl?
 
Meidinger: Durch eine Umfrage unter unseren Mitgliedern, vor allem unter Schulleitern. Das ist aber nur eine Schätzung. Es ist nicht leicht, den Unterrichtsausfall genau zu beziffern.
 
ZEIT ONLINE: Warum nicht?
 
Meidinger: Zum einen ist die Abgrenzung schwierig. Was ist denn genau Unterrichtsausfall? Wenn die Stunde ersatzlos ausfällt, ist das eindeutig. Aber wie nennt man es, wenn der Englischlehrer die Mathematiklehrerin vertritt? Und was ist, wenn in einem Halbjahr zum Beispiel Chemieunterricht gar nicht gegeben werden kann, weil keine Fachlehrkraft verfügbar ist? Das wird in der Statistik gar nicht erfasst, ist aber ein sehr ärgerlicher Totalausfall.
 
ZEIT ONLINE: Die Ministerien müssten so eine Statistik aber führen können.
 
Meidinger: Sicher. Deshalb fordere ich auch, dass die Kultusminister damit aufhören, das Thema Unterrichtsausfall statistisch zu verschleiern. Vor allem brauchen wir grundsätzlich mehr Lehrkräfte, um den Unterricht planmäßig erteilen zu können.
 
ZEIT ONLINE: Das ist für einen Lehrerlobbyisten keine überraschende Forderung.
 
Meidinger: Aber trotzdem berechtigt, denn erst bei einer Lehrerversorgung von 105 bis 110 Prozent kann der Unterricht zu 100 Prozent erteilt werden. Schließlich sind immer welche krank, auf Klassenreise oder auf einer Fortbildung.
 
ZEIT ONLINE: Die Fortbildungen kann man doch in die Ferien legen.
 
Meidinger: Das geschieht ja schon, aber die Fortbildungseinrichtungen kann man schlecht drei Viertel des Jahres leer stehen lassen. Man kann das sicher optimieren, aber das löst das Problem nicht.
 
ZEIT ONLINE: Berechnungen von Bildungsökonomen deuten darauf hin, dass die Zahl der Schüler künftig größer ist als prognostiziert und die Zahl der ausgebildeten Lehrkräfte nicht ausreicht. Wie kann man denn Ihrer Meinung nach dem Lehrermangel und damit dem Unterrichtsausfall abhelfen?
 
Meidinger: Ein Kernproblem ist der sogenannte Schweinezyklus ...
 
ZEIT ONLINE: ... wenn es wenig Schweine gibt, dann steigt ihr Preis; die Bauern züchten daraufhin viele Tiere, und wenn die schlachtreif sind, dann sinken die Preise ...
 
Meidinger: ... genau. Wenn der Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern groß ist, dann beginnen viele ein Lehramtsstudium, und wenn sie dann nach sieben Jahren fertig sind, dann gibt es ein Überangebot. Den umgekehrten Effekt hat man, wenn viele ausgebildete Lehrkräfte nicht eingestellt werden. Diesen Zyklus muss man durchbrechen.
 
ZEIT ONLINE: Wie wollen Sie das bitte bewerkstelligen?
 
Meidinger: Wenn zu viele Lehrkräfte auf dem Markt sind, dann muss man mehr einstellen als nötig, um die Zeiten abzupuffern, in denen ein Mangel droht. Eine Verwendung wird sich für die zusätzlichen Lehrerkräfte sicher finden. Die Lehrerverbände müssten im Gegenzug mitspielen und den Stellenabbau in der Zeit nach der Überversorgung mittragen.
 
ZEIT ONLINE: Das würde viel Geld kosten.
 
Meidinger: Für eine begrenzte Zeit: ja. Aber dafür könnte man auf Dauer eines der ärgerlichsten Probleme der Schulen lösen.
Quelle: zeit.de
 
laut – według
der Deutschen Lehrerverband – Związek Nauczycielstwa Niemieckiego
ausfallen – przepadać
der Unterricht – lekcja
verschleiern – ukrywać, zatuszować
rund – równo
von etw. ausgehen – wychodzić z jakiegoś założenia
eher – raczej
anders ausgedrückt – innymi słowy
gewaltig – pot. straszny
die Umfrage – ankieta
das Mitglied, -er – członek
unter – wśród
der Schulleiter, - – dyrektor szkoły
die Schätzung – oszacowanie
der Unterrichtsausfall – przepadnięcie lekcji
beziffern – szacować
die Abgrenzung – rozgraniczenie
ersatzlos – bez zastępstwa
eindeutig – jednoznaczne
jdn. vertriten – zastępować kogoś
das Halbjahr – półrocze
die Fachlehrkraft – nauczyciele przedmiotowi
verfügbar sein – być do dyspozycji
erfassen – ujmować
ärgerlich – przykry, nieprzyjemny
führen – prowadzić
sicher – z pewnością
fordern – żądać
mit etw. aufhören – kończyć z czymś
grundsätzlich – zasadniczo
die Lehrkraft, -kräfte – grono pedagogiczne
planmäßig – zgodnie z planem
erteilen – rodzielać
überraschend – zaskakujący
die Forderung – żądanie
trotzdem – mimo to
berechtigt – uzasadniony
die Lehrerversorgung – tu: zatrudnienie nauczycieli
schließlich – w końcu
krank – chory
auf Klassenreise – na klasowej wycieczce
auf einer Fortbildung – na doskonaleniu zawodowym
etw. in die Ferien legen – przełożyć coś na ferie
geschehen – mieć miejsce, dziać się
die Fortbildungseinrichtung, -en – placówka, w której odbywa się doskonalenie zawodowe
leer – pusty
das Problem lösen – rozwiązywać problem

die Berechnung, -en – obliczenie, oszacowanie
auf etw. hindeuten – wskazywać na coś
künftig – w przyszłości
ausgebildet – wykształcony
ausreichen – wystarczać
der Lehrermangel – niedobór nauczycieli
abhelfen – zaradzać
das Kernproblem – problem zasadniczy
sogenannt – tak zwany
der Schweinezyklus – cykl świń
wenig – mało
steigen – wzrastać
der Preis – cena
der Bauer, - – rolnik
züchten – hodować
daraufhin – potem, na skutek tego
schlachtreif sein – być gotowym na rzeź
sinken – spadać, zmniejszać sie
der Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern – zapotrzebowanie na nauczycielki i nauczycieli
das Lehramtsstudium – studia przygotowujące do zawodu nauczyciela
fertig – gotowy
das Überangebot – nadpodaż
umgekehrt – odwrotny
einstellen – zatrudnić
durchbrechen – przełamać
etw. bewerkstelligen – dokonywać czegoś, dopiąć czegoś
auf dem Markt – na rynku

nötig – konieczne
abpuffern – tu: zabezpieczyć
der Mangel – brak, niedobór
drohen – grozić
die Verwendung – tu: zajęcie
zusätzlich – dodatkowy
der Lehrerverband, -verbände – Związek Nauczycieli
im Gegenzug – w odpowiedzi
mitspielen – brać udział
der Stellenabbau – likwidowanie miejsc pracy
die Überversorgung – tu: nadwyżka w zatrudnieniu
mittragen – mieć w czyms udział

viel Geld kosten – kosztować dużo pieniędzy
für eine begrenzte Zeit – na określony czas
auf Dauer – na dłuższą metę

 
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